Frauenfrühstück

Mehr als Kaffee und Brötchen

Seit 10 Jahren gibt es bei uns das Frauenfrühstück an jedem 1. Mittwoch im Monat von 9 bis 11 Uhr im Gemeindehaus in Rabber. 30 bis 40 Frauen treffen sich zum Frühstücken und zum Austausch. Oft ist eine Refertin zu ganz unterschiedlichen Themen eingeladen.

Das Vorbereitungsteam deckt die Tische ein, kocht Kaffee und besorgt Brot und Brötchen. Jede Frau bringt etwas zum Miteinanderteilen mit, so entsteht ein leckeres Büfett .


Beim Frauenfrühstück im Juni 2014 berichtete Heike Meyer-Holtkamp aus Venne sehr lebendig und aus eigener Betroffenheit über das Phänomen der „unruhigen Beine“, Fachbegriff: „Restless legs (RLS)“. Sie arbeitet bundesweit in einer Selbsthilfegruppe mit, bei der Betroffene umfassende Informationen und Unterstützung bekommen.

 

Man geht davon aus, dass bis zu 10 % der Bevölkerung an diesem Phänomen leiden, allerdings oft in abgeschwächter Form, die nicht behandelt werden muss. Das RLS verursacht in Zuständen der Ruhe bzw. Entspannung in den Beinen und/oder Füßen (seltener auch in den Armen und/oder Händen) ein Ziehen, Spannen, Kribbeln, Schmerzen, Wärmegefühl oder andere als unangenehm empfundene Gefühle. Diese Missempfindungen führen bei den Betroffenen zu dem unwiderstehlichen Drang, sich zu bewegen, die Muskeln anzuspannen oder zu dehnen. Die Beschwerden sind abends oder nachts schlimmer als während des Tages oder treten ausschließlich am Abend oder in der Nacht bei ruhigem Sitzen oder Liegen auf. Charakteristisch für das RLS ist die sofortige Linderung durch das Bewegen der betroffenen Gliedmaßen durch Umhergehen, Kniebeugen, Radfahren, periodisches Anspannen usw. Die Symptome kehren jedoch nach einer nur kurzfristigen Besserung für gewöhnlich bereits in der nächsten Ruhesituation unmittelbar wieder zurück. Dieser Bewegungsdrang hindert Betroffene oft daran, ein und durchzuschlafen. In ihrer schweren Form kann die Krankheit die Lebensqualität sehr einschränken durch Schlafmangel zum Beispiel oder durch Vermeidung von sozialen Kontakten, denn man möchte durch seinen Bewegungsdrang ja nicht stören.