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100 Jahre jung: Die Marienkirche Rabber

Inhaltsverzeichnis | Vorwort | Zeitungsbericht von 1912 | Altar | Erinnerungen

Klicken zum VergrößernDie Marienkirche in Rabber wurde im Jahr 2012 einhundert Jahre alt. Sie ist damit eine der jüngeren Kirchen im Kirchenkreis Bramsche mit einer einzigartigen, vom Jugendstil geprägten Gestaltung des Innenraums. Aus Anlass des „Kirchengeburtstages“ hat der Kirchenvorstand ein 72-seitiges Heft herausgegeben, aus dem hier nachfolgend einige Texte und Bilder wiedergegeben werden.

Das gesamte Heft mit vielen farbigen Bildern kann im Gemeindebüro zum Preis von 5,00 € zzgl. Versandkosten bestellt werden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

100 Jahre Marienkirche in Rabber

Nun liegt das Heft gedruckt in Ihren Händen, das Heft voller Erinnerungen und Erzählungen, ein Heft voller Geschichten, Geschichte und Gegenwart. Lebendig sollte es sein, einladend und neugierig machend auf dieses Geburtstagskind und die Gemeinde darin und drumherum. Ganz bewusst ist es ein Beitrag über die Marienkirche geworden und nicht in erster Linie eine Chronik der Gemeinde.

Natürlich hätte man dies noch und jenes noch, aber Zeit, Kraft und Seiten sind begrenzt. Sie werden etwas vermissen, anderes unnötig finden und auch Fehler entdecken. Ein weiteres Buch über die Katharinenkirche und damit auch Geschichte und Beschreibung der Gemeinde soll folgen.

Ich wünsche mir, dass sie Bekanntes wiederfinden und Neues entdecken und dass Ihnen dazu noch manches einfällt. Unsere Kirche ist kein Museum, darum finden sie neben Bildern von Vorgestern und Gestern auch welche von Heute. Eine Kirche ist so lebendig wie die Menschen in ihr. Zu ihr gehören Menschen, jung und alt, Mann und Frau, die in ihr ganz unterschiedliche Gottesdienste feiern, Lieder aus verschiedenen Zeiten singen und musizieren. Zu ihr gehören Menschen, die sich an besonderen Tagen im Leben segnen lassen.

Vor 20 Jahren bin ich in dieser Kirche ordiniert worden. Schon bald danach, bei der Renovierung, fiel mir das Emporenfeld mit den Daten von Grundsteinlegung und Einweihung auf. Damit stand der 100. Geburtstag auf dem Programm, aber noch in weiter Ferne. Jetzt ist die Zeit da. Die Menschen auf den Bildern zeigen es: Es ist viel Zeit vergangen.

„Alles hat seine Zeit“ und „Meine Zeit steht in Gottes Händen“, sagt uns das Alte Testament. Zeiten ändern sich und dich, auch die Ausdrucksformen von Glauben, auch die Art der Lieder. „Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.“

Dieses Heft soll die Tradition und die Lebendigkeit dieser Gemeinde widerspiegeln. Mögen in der Marienkirche immer Menschen Trost und Halt, Hoffnung und Ermutigung finden. Mögen hier Menschen immer miteinander und füreinander singen und musizieren „... bis das Lied zum Himmel steigt“.

Dabei lasst uns hinsehen, was Gott uns mit dem Christuskind in der Krippe wirklich alles schenkt, wie der Mann am Kreuz Heil und Leben mit sich bringt und Gott dem Tod nicht das letzte Wort lässt. (Hebräer 12, 2)

Ich danke allen, die zum Gelingen des Buches beitragen, indem sie uns an Ihren Erinnerungen teilhaben lassen. Eckhard Eilers danke ich für seine Geduld, Kreativität bei der Gestaltung und praktische Hilfe.

Monika Stallmann, Pastorin der Ev.-luth. Kirchengemeinde Barkhausen-Rabber